Griechenland positioniert sich als ein wichtiges Energiezentrum für Europa nach dem Ausstieg aus den russischen Gaslieferungen.
Laut dem griechischen Energieminister Stavros Papastavrou wird die Entkopplung von russischen fossilen Brennstoffen „nicht automatisch geschehen“, und Griechenland nutzt seine geografische Lage, erweitert die LNG-Empfangskapazität und modernisiert die Infrastruktur, um eine zentrale Rolle in Europas neuer Energiearchitektur zu spielen.
Ein Bericht der Financial Times hebt das LNG-Terminal Revithoussa bei Athen als einen kritischen Eingangspunkt hervor. Die Anlage wurde kürzlich erweitert und hat bereits Lieferungen aus den Vereinigten Staaten erhalten.
Es wird erwartet, dass regasifiziertes Gas nach Norden in die Balkanstaaten und in die Ukraine über den sogenannten „Vertikalen Korridor“ transportiert wird, ein Versorgungssystem von Süd nach Nord, sowie über bestehende Routen wie die Transadriatische Pipeline (TAP) und den Griechenland-Bulgarien-Interconnector.
Wenn dies erfolgreich ist, könnte Griechenland seine geopolitische und wirtschaftliche Stellung erheblich stärken, während Europa seine Energiestrategie nach Russland umgestaltet.
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