
Der Preis von $XRP stieg um 7%, nachdem der langwierige Rechtsstreit zwischen Ripple Labs und der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) offiziell zu Ende ging.
Das Berufungsgericht des Zweiten Bezirks genehmigte am 22. August den gemeinsamen Antrag auf Abweisung und beendete einen Rechtsstreit, der fast fünf Jahre andauerte.
Der Fall, der im Dezember 2020 eingeleitet wurde, markierte einen Wendepunkt in der Krypto-Industrie, da die SEC Ripple beschuldigte, nicht registrierte Wertpapierverkäufe über XRP durchgeführt zu haben. Seitdem wurde der Prozess von Investoren und Regulierungsbehörden weltweit genau verfolgt.
Ripple triumphiert, aber mit ausstehender Geldstrafe
Die gerichtliche Entscheidung spiegelt eine Einigung zwischen beiden Parteien wider, wobei die SEC ihre Berufung zurückzieht und Ripple das Gleiche mit seiner Gegenklage tut. Dieses Ergebnis besiegelt das Ende eines der medienwirksamsten Verfahren im Bereich der digitalen Vermögenswerte.

Dennoch war der Sieg nicht ohne Kosten. Ripple muss eine Geldstrafe von 125 Millionen Dollar zahlen und zudem die zuvor angeordneten Korrekturmaßnahmen einhalten.
Das zeigt, dass, obwohl der Rechtskonflikt beendet ist, die finanziellen Auswirkungen weiterhin bestehen. Der Abschluss des Falls erfolgt in einem regulativen Wandel in den USA.
Während der Regierung von Joe Biden und unter der Leitung von Gary Gensler bei der SEC wurde eine starke rechtliche Offensive gegen große Unternehmen der Branche vorangetrieben.
Dennoch hat die aktuelle Regierung von Donald Trump einen günstigeren Ansatz gegenüber der Krypto-Innovation gezeigt, begleitet von der Genehmigung neuer Gesetze im Kongress.
