Der japanische Regulator hat vorgeschlagen, Kryptowährungen als Finanzprodukte einzustufen
Laut dem Vorschlag der FSA wird das Gesetz über Zahlungsdienste nicht mehr auf Kryptowährungen angewendet. Digitale Vermögenswerte fallen unter das Gesetz über Finanzinstrumente und Börsen (FIEA), das Wertpapiere und traditionelle Finanzprodukte regelt.
Wenn Krypto-Assets auf die gleiche Weise wie Wertpapiere und Anlageprodukte reguliert werden, eröffnet dies Möglichkeiten für die Einführung von Kryptowährungs-ETFs (Exchange Traded Funds) in Japan. Die FSA stellte fest, dass über 1200 Finanzinstitute, darunter die Bank Goldman Sachs (NYSE:GS) und amerikanische Pensionsfonds, in börsennotierte Bitcoin-ETFs investieren, die in den USA gelistet sind. Die Regulierungsbehörden Japans streben an, einen ähnlichen Trend innerhalb ihres Landes zu entwickeln.
Die FSA plant auch, einen festen Steuersatz von 20% auf Einkünfte aus Krypto-Transaktionen einzuführen und die Kapitalertragssteuer auf Kryptowährungen, die derzeit bis zu 55% beträgt, zu senken. Diese regulatorische Reform wird im Einklang mit der Regierungsstrategie des „Neuen Kapitalismus“ umgesetzt, die darauf abzielt, Investitionen nach Japan zu ziehen.
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