US-Labels bezeichnet Anthropic als "Lieferkettenrisiko" nach Auseinandersetzung über KI-Sicherheitsvorkehrungen
Am 27. Februar 2026 hat das US-Verteidigungsministerium (DoD) Anthropic offiziell als "Lieferkettenrisiko" eingestuft. Dieser beispiellose Schritt markiert das erste Mal, dass ein amerikanisches Unternehmen ein Etikett erhält, das traditionell für ausländische Gegner wie China oder Russland reserviert ist.
Wichtige Fakten zur Einstufung
Der Konflikt: Die Einstufung folgt einer Auseinandersetzung zwischen Anthropic und dem Pentagon über KI-Sicherheitsvorkehrungen. Anthropic weigerte sich, Beschränkungen zu entfernen, die verhindern, dass sein KI-Modell, Claude, für massenhafte Inlandsüberwachung und vollautonome Waffen verwendet wird.
Das Ultimatum: Verteidigungsminister Pete Hegseth setzte eine Frist bis 17:01 Uhr am Freitag, den 27. Februar, für das Unternehmen, um "uneingeschränkten Zugang" für alle rechtmäßigen Zwecke zu gewähren. Als der CEO von Anthropic, Dario Amodei, sich weigerte, ging das Pentagon mit dem Etikett "Lieferkettenrisiko" weiter.
Bundesweiter Bann: Gleichzeitig ordnete Präsident Donald Trump an, dass alle Bundesbehörden sofort die Nutzung der Technologie von Anthropic einstellen.
Auswirkungen auf Auftragnehmer: Unter dieser Einstufung ist es jedem Unternehmen, das Geschäfte mit dem US-Militär macht, untersagt, Produkte von Anthropic in ihren eigenen Betrieben zu verwenden, was de facto eine schwarze Liste für die Firma aus der Verteidigungsindustrie bedeutet.
Implikationen
Präzedenzfall: Experten weisen darauf hin, dass dies das Beschaffungsrecht gegen inländische Unternehmen waffen könnte, was andere KI-Unternehmen wie OpenAI oder Google potenziell zwingen könnte, ähnlichen militärischen Forderungen nachzukommen, um ein ähnliches Schicksal zu vermeiden.
Existenzielle Bedrohung: Für Anthropic, das sich einer potenziellen IPO näherte, bedroht dieser Schritt seine Umsatzrate von 14 Milliarden Dollar und kritische Partnerschaften im privaten Sektor
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