#USNationalDebt Die Verschuldung der Vereinigten Staaten hat eine Höhe von etwa 36,2 Billionen USD (ca. 121 % des BIP) erreicht. Die Schuldendienstkosten (Zinsen) belaufen sich nun jährlich auf ungefähr 1 Billion USD, was die Verteidigungsausgaben übersteigt. Das Wachstum der Verschuldung beeinflusst nicht nur die wirtschaftliche Perspektive, sondern auch das globale Vertrauen in US-Staatsanleihen.
⚠️ Warum ist das ein aktuelles Thema?
1.Bedenken der Zentralbanken
Die Bank von Taiwan warnte, dass die schnell wachsende US-Verschuldung das Vertrauen in Staatsanleihen untergraben könnte, was das globale Reservensystem beeinflusst.
2.Regulatorische Reaktionen der USA
Die Fed und das Finanzministerium diskutieren über Anpassungen der Vorschriften für Banken (z.B. SLR), um größere Käufe von Staatsanleihen zu ermöglichen und die Nachfrage nach Schulden zu unterstützen.
3.Politische Auseinandersetzungen
Präsident Trump drängt auf Zinssenkungen, um die Kosten für den Schuldendienst zu begrenzen. Die Fed bleibt jedoch vorsichtig, und die Regierung plant weitere Schuldenemissionen – was das Risiko fiskalischer Dominanz erhöht.
4.Bedrohung der Kreditratings
Die jüngste Herabstufung durch Moody’s unterstreicht die wachsende Skepsis hinsichtlich der Nachhaltigkeit der öffentlichen Finanzen.
📊 Was bedeutet das für den Durchschnittsbürger?
Die Ausgaben für Zinsen konkurrieren derzeit mit wichtigen Posten wie Verteidigung oder Gesundheitsversorgung, und die wachsende Verschuldung stört somit weiter den Staatshaushalt.
Darüber hinaus drückt die steigende Verschuldung auf die langfristigen Zinssätze, was Hypotheken, Unternehmenskredite und Investitionen beeinflusst. Ökonomen (z.B. Dalio, Rogoff) äußern Bedenken hinsichtlich eines möglichen Abrutschens in eine "Schuldenfalle", wenn die Kreditlinie nicht sorgfältig gesteuert wird.
🔮 Ausblick & was als Nächstes zu beobachten ist
Die Entwicklung der Anleiherenditen – die Laufzeitrenditen auf 2 und 10 Jahre neigen dazu, hoch zu bleiben.
Die Sitzungen der Fed – trotz des Drucks auf die Banken werden für die zweite Jahreshälfte geplante Zinssenkungen erwartet, die jedoch die Renditen langfristiger Schulden nicht grundlegend beeinflussen könnten.
Kongressgesetze – vorgeschlagene Pakete wie das "One Big Beautiful Bill Act" könnten weitere Billionen an Schulden hinzufügen.