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$RENDER Rally treibt die KI-Blase voran, doch ein Rückgang der Kaufneigung um 76 % offenbart Schwächen
Der Preis von RENDER ist in den letzten sieben Tagen um fast 85 % gestiegen und damit einer der wichtigsten Treiber für die jüngste Stärke des KI-Sektors. Die gesamte KI-Kategorie ist im gleichen Zeitraum um rund 18 % gestiegen, und RENDER hat eine zentrale Rolle bei diesem Aufschwung gespielt.
Auf den ersten Blick wirkt der Rally überzeugend. Der Kurs hat sich schnell erhöht, die Dynamik ist zurückgekehrt und die Kapitalflüsse haben sich verbessert. Doch wenn man die zugrundeliegenden Daten genauer betrachtet, wird das Bild komplexer.
🔴 Der RENDER-Preis steigt, doch die bärische Struktur bleibt bestehen
Trotz des starken Aufschwungs handelt es sich bei RENDER weiterhin innerhalb eines abwärts gerichteten Kanals, der seit Anfang Oktober besteht. Ein abwärts gerichteter Kanal entsteht, wenn der Kurs im Laufe der Zeit niedrigere Höchststände erreicht, was darauf hindeutet, dass Verkäufer die Kontrolle über die langfristige Entwicklung behalten.
Der jüngste Aufschwung hat RENDER nahe an die obere Grenze dieses Kanals geführt, doch der Kurs konnte diese nicht durchbrechen. Noch beunruhigender ist, dass diese Abwehr trotz nur zwei deutlicher Berührungen der Trendlinie relativ schwach war, dennoch verteidigten die Verkäufer sie.
Diese Abwehr ist in den Kerzen selbst sichtbar. Die jüngsten Tageskerzen zeigen lange obere Schatten, was Verkaufsdruck signalisiert. Käufer haben den Kurs nach oben getrieben, doch Verkäufer reagierten schnell in der Nähe des Widerstands und zwangen den Kurs wieder zurück. Dieses Verhalten tritt häufig auf, wenn ein Aufschwung strukturellen Druck trifft.
Die Kapitalflüsse bestätigen, dass es sich nicht um einen schwachen Rückprall handelte. Der Chaikin-Money-Flow (CMF)-Indikator, der verfolgt, ob Kapital in ein Asset fließt oder es verlässt, stieg während des Rückgangs des RENDER-Preises zwischen Oktober und Anfang Januar. Dies zeigte eine Akkumulation während des Abwärtstrends.
Als der Kurs nach oben brach, durchbrach auch der CMF seine abwärts gerichtete Trendlinie und stieg erneut über null. Dies bestätigt, dass der Aufschwung echte Kapitalsupport hatte. Allerdings war dieser Support nicht ausreichend, um den bärischen Kanal zu durchbrechen.
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