Während die Welt auf Berichte über US-Luftangriffe auf militärische Stätten in Venezuela aufwacht - Explosionen erschüttern Caracas, Rauch steigt über wichtige Einrichtungen wie La Carlota und Fuerte Tiuna auf, und eine Nation ist angespannt - finde ich mich mit einem tiefen Gefühl der Unruhe konfrontiert, wohin dieser Weg führt.
Das ist nicht nur eine weitere Schlagzeile in einem fernen Konflikt. Es ist eine große Eskalation in unserer Hemisphäre: Ein US-Präsident, der zum ersten Mal seit Jahrzehnten direkte Angriffe auf venezolanischem Boden genehmigt, umrissen im Kampf gegen den Drogenhandel, dem Abbau angeblicher "narco-terroristischer" Netzwerke und dem Schutz nationaler Sicherheitsinteressen.
Monate von maritimen Blockaden, beschlagnahmten Tankern und Sanktionen haben nun Platz für Bomben geschaffen, die auf ein Land fallen, das bereits durch wirtschaftlichen Zusammenbruch, Massenauswanderung und politische Spaltung zerrissen ist.
Einerseits wird dem Maduro-Regime seit langem - mit substanziellen Beweisen - Korruption, Menschenrechtsverletzungen und Verbindungen zu illegalen Netzwerken vorgeworfen, die Krisen wie die Fentanyl-Epidemie in den USA befeuern. Der Druck, Veränderungen oder Verantwortlichkeit zu erzwingen, ist nicht unbegründet.
Doch militärische Aktionen wie diese verlaufen selten reibungslos. Die Geschichte - von Irak bis Libyen - erinnert uns daran, dass Luftangriffe, selbst präzise gezielte, Risiken bergen: zivile Leben werden gestört (Stromausfälle und Panik in Caracas heute Abend sind nur der Anfang), regionale Instabilität (Nachbarn wie Kolumbien und Brasilien in Alarmbereitschaft) und das Potenzial, Spaltungen zu verhärten, anstatt sie zu lösen. Die Menschen in Venezuela, die bereits immense Not leiden, verdienen es besser, als zu Kollateralschäden in Machtspielen zu werden.
Und in einer Welt mit Einfluss von Stellvertretern aus Russland, China und dem Iran könnte dies weit über Südamerika hinaus Wellen schlagen.
Ich hoffe, dass dies zu einer Deeskalation, Dialog und echten Lösungen führt - freie Wahlen, humanitäre Hilfe und ein Ende des Leidens, das Millionen zur Flucht getrieben hat. Krieg sollte immer das letzte Mittel sein, nicht ein erster Schlag.
Ich bete für Frieden und Weisheit in den kommenden Tagen. Was sind deine Gedanken? Lass uns respektvoll diskutieren.
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