📊 Was ist tatsächlich passiert
Venezuela verschifft zwischen 2013 und 2016 eine riesige Menge Gold nach Schweiz:
113 Tonnen Gold wurden während der frühen Jahre der Amtszeit von Präsident Nicolás Maduro aus der Zentralbank Venezuelas nach Schweiz exportiert.
Das Gold war damals mit etwa 4,14 Milliarden Schweizer Franken (~5,2 Milliarden US-Dollar) bewertet.
Die Sendungen wurden in den schweizerischen Zollunterlagen erfasst und gingen hauptsächlich zu schweizerischen Raffinerien, die zu den größten der Welt gehören – vermutlich zur Verarbeitung, Zertifizierung und Weiterverkauf.
💰 Warum Venezuela das Gold verschickte
Während dieses Zeitraums befand sich die Wirtschaft Venezuelas in schwerer Krise, geprägt von Hyperinflation, sinkenden Öl-Einnahmen und steigenden Schulden.
Die Zentralbank verkaufte Goldreserven, um Devisen zu beschaffen und die staatlichen Finanzen zu stützen, als andere Quellen für Devisen aufgrund von Sanktionen und wirtschaftlichem Zusammenbruch erschöpft waren.
🛑 Was sich nach 2016 änderte
Der Goldexport nach Schweiz fiel nach 2017 auf null, nachdem die EU Sanktionen gegen venezolanische Personen eingeführt hatte, die mit der Maduro-Regierung verbunden sind – Sanktionen, die die Schweiz 2018 übernahm.
Obwohl die Sanktionen keine allgemeine Embargo-Sanktion gegen venezolanisches Gold enthielten, führte die Kombination aus Sanktionen und erschöpften Reserven zum Stillstand der Exporte.
🇨🇭 Die Reaktion der Schweiz und Folgemaßnahmen
Anfang 2026 sperrte die Schweiz Vermögenswerte, die mit Nicolás Maduro und 36 Assoziierten in Verbindung standen, nach seiner Festnahme durch US-Truppen – als Maßnahme, um die Flucht potenziell illegaler Vermögenswerte zu verhindern.
Reuters
Die Behörden haben öffentlich nicht bestätigt, ob einige der gesperrten Vermögenswerte mit den Goldsendungen verbunden sind.
🧠 Kontext und Bedeutung
Die Schweiz ist einer der weltweit führenden Zentren für Goldverarbeitung und -handel, daher fließen dort naturgemäß große Mengen Gold durch. Das impliziert nicht automatisch Unregelmäßigkeiten – doch die Höhe der Übertragungen und die undurchsichtige Handhabung haben Fragen aufgeworfen.
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