Ich ziehe es vor, die Verhandlungen von Bolttech über die Übernahme von MoneyHero als ein Signal für den "Einstieg der Finanztechnologie in die zweite Halbzeit" zu betrachten.
Auf den ersten Blick scheint es sich um eine starke Allianz zu handeln:
Bolttech
×
MoneyHero
Hinter beiden Unternehmen steht die gleiche Schlüsselperson –
Li Zeqiang.
Doch was wirklich diskutiert werden sollte, ist nicht "wer wen gekauft hat",
sondern – warum jetzt gekauft werden soll.
In der Anfangsphase ging es bei der Finanztechnologie um Innovationsmodelle;
in der Zwischenphase ging es um Traffic, Konversionsraten und regionale Expansion;
und heute ist die Branche allgemein in eine Realität eingetreten:
Das natürliche Wachstum verlangsamt sich, und das Kapital beginnt, Sicherheit zu verlangen.
Fusionen und Übernahmen sind oft eine Wahl unter diesem Druck.
Wenn dieser Deal zustande kommt, erhält Bolttech nicht nur eine Börsenhülle,
sondern ein ganzes Set von ausgereiften Kundenakquisitionskanälen, Vergleichsplattform-Traffic und die Erzählfähigkeit des Kapitalmarktes.
Was MoneyHero erhält,
sind eine stärkere Bilanz, eine bessere Produktintegrationsfähigkeit,
und die Möglichkeit, weiterhin am Tisch zu bleiben.
Das zeigt eine Sache:
Der Wettbewerb in der Finanztechnologie wandelt sich von "wer innovativer ist" hin zu "wer besser integrieren kann".
Das Problem ist –
Wenn Integration nur eine additive Größe ist und keine Effizienzsteigerung,
wird die Fusion nur höhere organisatorische Kosten mit sich bringen.
Deshalb ist der wahre Punkt dieses Deals nicht der Betrag,
sondern ein Urteil:
Kann Bolttech den Traffic von MoneyHero in qualitativ hochwertigere, langfristige Finanzdienstleistungsbeziehungen umwandeln?
Wenn ja, wäre das ein wichtiger Schritt für die asiatische Finanztechnologie in Richtung Plattformbildung;
wenn nein, wäre es nur eine Fusion, die vom Kapital vorangetrieben wird.
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