Es fühlt sich an, als hätte jemand den "Gruppenchat zur Wahlnacht" genommen und versucht, ihn an der Börse zu listen.
Bitwise hat gerade Unterlagen für sechs "PredictionShares" ETFs eingereicht, die an der NYSE Arca gehandelt werden sollen – nicht um Unternehmen zu besitzen, sondern um ein einzelnes Ergebnis zu besitzen: Dem/Rep gewinnt das Haus (3. Nov. 2026), den Senat (3. Nov. 2026) oder Präsident (7. Nov. 2028).
Was es wild macht, ist die direkte Auszahlung: Diese Fonds sind um Ereignisverträge aufgebaut, die eine binäre Abwicklung haben – sie landen typischerweise bei 1,00 $, wenn Ihr Ergebnis eintritt, 0,00 $, wenn nicht, und die Einreichung warnt wiederholt, dass der Fonds einen Großteil seines Wertes verlieren kann, wenn das Ergebnis anders ausfällt.
Sie verpflichten sich auch, mindestens 80 % der Vermögenswerte in Derivate zu investieren, die an dieses eine Ergebnis gebunden sind – und der Preis des Vertrags schwankt in der Regel zwischen 0 $ und 1 $, bis der Markt auf das endgültige Ergebnis reagiert.
Und der Hintergrund ist wichtig: Die USA befinden sich in einem echten Streit darüber, wer überhaupt die Vorhersagemärkte überwachen darf – Nevada hat gerade Klage erhoben, um Kalshi zu blockieren, während die CFTC argumentiert, dass sie die ausschließliche Zuständigkeit über Ereignisverträge hat.
Fazit: Dies ist Wahrscheinlichkeit, die in einen ETF umgewandelt wurde – sauber zu handeln, brutal im Risiko und darauf ausgelegt, heftig zu schwanken, wenn das Ergebnis "bekannt" wird.
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