#AAVE 📉 Ende einer Ära: Chaos Labs verlässt Aave im Zuge der Untersuchung anderer wichtiger Entwickler
Das größte DeFi-Kreditprotokoll Aave durchläuft eine ernsthafte Governance-Krise. Chaos Labs, das 3 Jahre lang für die Bewertung der Risiken jedes Kredits auf der Plattform verantwortlich war, hat offiziell den Beginn der Zusammenarbeit angekündigt.
Dies ist der dritte große Verlust für Aave in letzter Zeit: Wichtige Mitwirkende BGD Labs und ACI (Aave Chan Initiative) haben zuvor ihren Rücktritt angekündigt.
🔍 Warum verlässt Chaos Labs?
Gründer Omer Goldberg nannte drei Hauptgründe:
1. Finanzielle Lücke: Chaos Labs arbeitet seit den letzten 3 Jahren mit Verlust. Ein Antrag auf ein Budget von $ 8 Millionen (um V3 und das neue V4 zu decken) wurde nur mit einem Angebot von $ 5 Millionen von Aave Labs beantwortet.
2. Aave V4 Risiken: Der Start der vierten Version des Protokolls unterstützt Downloads. Es ist notwendig, die alte V3-Infrastruktur aufrechtzuerhalten, während man die Sicherheit für den ungetesteten V4-Code von Grund auf neu aufbaut.
3. Governance-Konflikt: Tiefgreifende Meinungsverschiedenheiten mit Aave Labs über die Prioritäten im Risikomanagement. Goldberg betonte, dass Geld nicht das einzige Problem sei: „Es ist nicht etwas, das einfach durch eine Erhöhung des Budgets behoben werden kann.“
🏛️ Was passiert bei Aave?
Es gibt ein sekundäres Problem im Ökosystem aufgrund der Zentralisierung. Kürzlich hat Aave Labs (eine kommerzielle Einheit) einseitig einen Teil der DAO-Einnahmen in eine Unternehmensbrieftasche umgeleitet, was die Gemeinschaft empörte. Obwohl Gründer Stani Kuleshov einen Plan „Aave wird gewinnen“ vorgeschlagen hat, um das Unternehmen in eine Abteilung der DAO zu verwandeln, planen die führenden Entwickler weiterhin zu gehen.
⚠️ Was bedeutet das für die Nutzer?
• Sicherheitsrisiken: Aave verliert den „letzten technischen Mitwirkenden“, der das Mittelsystem kannte. Der Übergang zu V4 erfolgt unter Bedingungen von Personalmangel.
• Transformation: Aave versucht, über eine neue Anwendung mit einer Rendite von bis zu 9% in den Einzelhandelsmarkt einzutreten, tut dies jedoch auf Kosten bewährter Partner, die im Laufe der Jahre verloren gingen.